Baby-Quilt-Tutorial (2): Ein guter Stoff ist die halbe Miete.

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Wie ich zum Thema Stoff stehe, wisst ihr ja schon aus einem meiner ersten Posts zur Wee Wander Serie von Michael Miller. Am Anfang hatte ich keine Ahnung von Stoffen. Eines meiner ersten Projekte war ein Meerjungfrauenkostüm für meine kleine Tochter. Ich habe es aus einem dehnbaren Synthetik-Glitzerstoff genäht. Das war … nicht einfach – um es mal so auszudrücken 🙂 .

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Baby-Quilt-Tutorial (1): Das richtige Werkzeug!

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Wie versprochen will ich gleich mal mit einem Tutorial beginnen und was gibt es Schöneres als für ein neu angekommenes Baby einen Quilt zu nähen. Außerdem ist das Projekt überschaubar und ein guter Start ins Quilt-Nähen. Natürlich könnte man jetzt auch erstmal ein Patchwork- Kissen nähen und einen Tischläufer aber ich finde ein richtiges Projekt motiviert ungemein und ich habe auch gleich mit einer richtigen Decke angefangen (na ja, fast 🙂 ). Sie gehört immer noch zu meinen Lieblingsstücken aber das geht einem mit Erstlingswerken ja oft so.

Das erste, was man benötigt um eine Patchworkdecke bzw. einen Quilt zu nähen, ist das richtige Werkzeug.

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Mein erster Quilt – ich war so stolz :)

meinen ersten Quilt habe ich ziemlich bald nach den ersten Näh-Anfänger-Projekten in Angriff genommen. Jeder hat ja seine eigene Lern-Philosophie und ich habe für mich herausgefunden, dass ich am besten ins kalte Wasser springe, ohne erst im Seichten zu plantschen. Allerdings muss man bei dieser Vorgehensweise beachten, dass man sich gut vorbereiten sollte.

Besonders gerne hole ich mir meine Informationen aus dem Internet. So habe ich den Quilt peu a peu fertiggestellt ohne am Anfang zu wissen, wie man das Quiltsandwich herstellt bzw. wie der Quilt eingefasst wird (Binding). Diese Dinge habe ich mir erst angesehen, als ich auch selbst so weit war – auf vielen amerikanischen Quilt-Blog-Seiten und bei Youtube.

Besonders hilfreich fand ich die Youtube Kanäle von iheartstitching und Missouri Star Quilt Company.

Hier seht ihr die Bilder vom Ergebnis. Weit entfernt von perfekt aber für mich mein erstes Erfolgserlebnis. Besonders gut gefällt mir die Zusammenstellung und die „zufällige“ Verteilung der Farben.

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Tatsächlich ist es gar nicht so einfach, kein Muster zu legen oder zu viele dunkle Farben auf einem Fleck anzusammeln.

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Die Stoffe sind überwiegend von Riley Blake Designs aus unterschiedlichen Serien und einige, die ich passend dazu fand. Die Stoffe habe ich bei Königreich der Stoffe gekauft, hier gibt es Riley Blake Stoffe immer zu absolut günstigen Preisen für deutsche Verhältnisse. Die Serien sind zwar alle etwas älter, aber das tut der Schönheit keinen Abbruch und Schätze, die an anderer Stelle ausverkauft sind kann man hier noch erbeuten.

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Mein Lieblingsstoff ist der mit dem roten Zick-Zack-Muster, den ich auch für das Binding genommen habe.

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Der Stoff ist aus der Linie „The Sweetest Thing“ von Zoe Pern.

Für die Rückseite habe ich einen einfachen Popeline Stoff in Natur genommen. Das Innenleben besteht aus einem günstigen Polyestervlies, das erstaunlich warm hält aber sehr leicht ist, was den Quilt gut transportabel macht.

Gequilted wurde mit dem Obertransportfuß in geraden Linien füßchenbreit neben den Nähten. In der ersten, hellgrünen Einfassung (Border) habe ich mit dem Stopffuß Freihandquilten im „Stippling“-Muster ausprobiert. Wie das geht, kann man sich in den Videos von Leah Day ansehen.

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Der Quilt wird ständig benutzt und wird immer weicher und kuscheliger. Wir nehmen ihn überall mit hin, auch in den Urlaub, er ist einfach so praktisch und da er so unperfekt ist habe ich auch keine Skrupel ihn auch mal auf die Wiese oder an den Strand mitzunehmen. Ich wasche ihn immer bei normalen Temperaturen und werfe ihn danach in den Trockner und er hat noch nichts an seiner Farbkraft verloren. Er hält auch noch ganz gut zusammen 🙂 .

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Wer mag kann ja einen Kommentar zu seinem Erstlingswerk hinterlassen und was besonders schön daran war.

Einen schönen und wenn möglich kreativen Tag wünscht Euch

Juchulia

PS: Auf zur Quilt Collection von Allie & Me design

Was ist ein Tutorial?

Wenn man beginnt sich etwas selbst beizubringen, ist das Internet ein guter Ort um vor allem Grundlegendes zu lernen. Hier bekommt man erklärt, wie eine Nähmaschine funktioniert, wie man eine gerade Naht macht bis hin zur Konstruktion von schwierigen Quiltblocks. Oft kann man diese Dinge in Form von Tutorials in eigenem Tempo und zu der Zeit, die am besten passt erlernen. Es gibt geschriebene Tutorials, die detailliert bebildert sind aber auch Video-Tutorials zum Beispiel auf Youtube. Schritt für Schritt wird erklärt wie man etwa beim Einnähen eines Reißverschlusses vorgehen sollte. Ein Tutorial auf einem deutschen Blog, dem ich folge, gibt es zu Fixiergewichten für das Nähen.

Besonders viel über das Quilten habe ich über die Video-Tutorials der Missouri Star Quilt Company gelernt

Für mich eine tolle Art zu lernen, da zeitlich flexibel und individueller als jeder Nähkurs sein kann. Aus diesem Grund dachte ich mir, ich versuche hier Tutorials für euch anzubieten, da die meisten Quilt-Tutorials, die ich kenne aus Amerika kommen und ich es entspannter finde, die Texte in der eigenen Sprache zu lesen.

Ich hoffe ich kann bald damit loslegen.

Bis bald

Juchulia