Zick-Zack-Zwillings-Quilts.

Ich habe euch ja schon erzählt, dass wir in England waren, genauer in Macclesfield bei Manchester. Dort wohnen unsere Freunde, bei deren Zwillingen wir Taufpaten sind. Die beiden sind zwei freche Racker mit 3 Jahren, ein Junge und ein Mädchen.

Schon im Sommer habe ich mit zwei großen Bett-Quils für die beiden angefangen, da sie demnächst jeder ein eigenes Kinderzimmer mit einem großen Bett bekommen sollen.

Diesmal sollte es ein Zick-Zack-Muster sein, einmal in Mädchenfarben, einmal für Jungs – klar.

Ich habe damals diese Stoffe für den Mädchen-Quilt ausgesucht:

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Mehrheitlich sind die Stoffe von Riley Blake aus dem Sale von Königreich der Stoffe, einige habe ich zuletzt für den Baby-Quilt und die Stoffabbau-Kosmetiktasche verwendet.

diese für den Jungs-Quilt.

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Diese Stoffe sind von Birch und einige davon kennt ihr schon von den Elefanten-Quilts.

Um das Zick-Zack-Muster zu bekommen, habe ich „Halbquadrat-Dreiecke“ also Half-Square-Triangles (HST) gemacht. Dabei habe ich einen weißen Stoff als Ergänzung genommen. Man bekommt also Quadrate aus einem rechtwinkligen weißen und einem farbigen Dreieck.

Eine gute Anleitung für die schnelle Herstellung dieser HSTs  gibt es wieder mal bei der Missouri Star Quilt Company.

Mit diesen HSTs kann man dann verschiedene Muster legen.

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Auch für ein Zick-Zack kann man die HSTs gut verwenden – und das habe ich für diese Quilts auch gemacht.

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k-Z1Gequiltet wurde in Zick-Zack-Linien entlang des Musters.

Der Mädchen-Quilt:

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Für die Rückseite habe ich wieder den Pferde-Stoff von Michael Miller genommen „Summer Ride White“. Links und rechts wurde er mit einem Streifen hellgrün mit Punkten eingefasst.

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Eingefasst wurde der Quilt mit diesem süßen Sternchenstoff von Riley Blake.

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Hier der fertige Jungs-Quilt:

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Für die Rückseite hier habe ich den Stoff von Ikea mit den Zahlwörtern auf Englisch genommen.

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Das Binding wurde mit Marine Too Urchin Forest Daylight von Birch gemacht.

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Die Quilts haben wir bei unserer Ankunft in England übergeben und sie sind sehr gut angekommen. Die Kinder haben sie gleich auf ihre (noch kleinen) Betten gelegt und haben darunter geschlafen.

Meine Quilts schicke ich zur zur Quilt Collection von Allie & Me und zum SaSu.

Alles Gute für Euch

Juchulia

Oktoberprojekt Stoffaubbau Teil 3 – Mug-Rug-Mini-Quilt

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Weiter geht es mit dem Projekt Stoffabbau. Jetzt beginnt bald die Zeit, wo man es sich kuschelig auf dem Sofa bequem macht und sich eine heiße Tasse Tee genehmigt. Da braucht man einen Mug-Rug, einen Tassenuntersetzer um den Couchtisch zu schonen, oder?

Also hier meine Deko aus Stoff. Ich habe in meine Restekiste gegriffen und aus den vielen kleinen Dreiecken, die vom Border- bzw. Binding-Nähen übrig geblieben sind, Half-Square-Triangles genäht, Quadrate, die aus zwei verschiedenfarbigen Dreiecken bestehen. Mit diesen HSTs kann man unendlich viele Muster machen. Exaktes Zusammennähen ist hier sehr wichtig, damit die Ecken genau aufeinander treffen. Das ist mir hier nicht so gut gelungen, aber die HSTs waren auch unterschiedlich, da ich für dieses schnelle Projekt nicht zu viel Zuschneidezeit verbringen wollte. Mir gefällt es so auch ganz gut.

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Je nach Perspektive zeigen sich hier Windräder oder Sanduhren – klassische Muster beim Quilten

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Ich habe den Mug-Rug (Tassenteppich 🙂 ) wie einen Mini-Quilt gemacht. Mit Oberteil, dünner Vlieseinlage und Rückseitenstoff. Gequiltet habe ich ein Muster aus Schleifen.

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Die Einfassung habe ich mit rotem Stoff ebenfalls wie bei einem Quilt gemacht.

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Und jetzt eine schöne Tasse Tee.

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So, das war mein Beitrag zur dritten Woche von Emmas Stoffabbauprojekt im Oktober. Viel Stoff habe ich damit nicht abgebaut. Aber vielleicht ist er ja ein Prototyp für weitere Mug Rugs.

Genießt den schönen Herbst.

Juchulia

PS: Auch damit ab zu SaSu und zu Seasonal Sewing.

Baby-Quilt-Tutorial (6): Wie bringt man die Umrandung an?

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Bei der Größenberechnung für meinen Quilt habe ich eine Umrandung (Border) von 7,5cm eingeplant. Der Rand dient der Betonung und Ergänzung des Musters. Die Farbauswahl der Einfassung ist besonders wichtig.

Merke: Die Farbe der Umrandung bestimmt den Gesamteindruck des Quilts. Wenn man also einen grünen Rand einplant, wird der Quilt zum Schluss ein grüner Quilt werden. Die Farben im Inneren treten dabei in den Hintergrund.

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Baby-Quilt-Tutorial (3): Zweimal messen, einmal schneiden.

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Das genaue Zuschneiden der Stoffe ist ein wichtiger Schritt zum exakten Zusammensetzen der Einzelnen Teile eines Quilts. Man muss es ein wenig üben, ich empfehle deshalb, zuerst einen günstigen Stoff zu nehmen und die teuren Stoffe erst anzugehen, wenn man etwas Sicherheit bei der Technik hat.

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Baby-Quilt-Tutorial (2): Ein guter Stoff ist die halbe Miete.

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Wie ich zum Thema Stoff stehe, wisst ihr ja schon aus einem meiner ersten Posts zur Wee Wander Serie von Michael Miller. Am Anfang hatte ich keine Ahnung von Stoffen. Eines meiner ersten Projekte war ein Meerjungfrauenkostüm für meine kleine Tochter. Ich habe es aus einem dehnbaren Synthetik-Glitzerstoff genäht. Das war … nicht einfach – um es mal so auszudrücken 🙂 .

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Baby-Quilt-Tutorial (1): Das richtige Werkzeug!

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Wie versprochen will ich gleich mal mit einem Tutorial beginnen und was gibt es Schöneres als für ein neu angekommenes Baby einen Quilt zu nähen. Außerdem ist das Projekt überschaubar und ein guter Start ins Quilt-Nähen. Natürlich könnte man jetzt auch erstmal ein Patchwork- Kissen nähen und einen Tischläufer aber ich finde ein richtiges Projekt motiviert ungemein und ich habe auch gleich mit einer richtigen Decke angefangen (na ja, fast 🙂 ). Sie gehört immer noch zu meinen Lieblingsstücken aber das geht einem mit Erstlingswerken ja oft so.

Das erste, was man benötigt um eine Patchworkdecke bzw. einen Quilt zu nähen, ist das richtige Werkzeug.

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Mein erster Quilt – ich war so stolz :)

meinen ersten Quilt habe ich ziemlich bald nach den ersten Näh-Anfänger-Projekten in Angriff genommen. Jeder hat ja seine eigene Lern-Philosophie und ich habe für mich herausgefunden, dass ich am besten ins kalte Wasser springe, ohne erst im Seichten zu plantschen. Allerdings muss man bei dieser Vorgehensweise beachten, dass man sich gut vorbereiten sollte.

Besonders gerne hole ich mir meine Informationen aus dem Internet. So habe ich den Quilt peu a peu fertiggestellt ohne am Anfang zu wissen, wie man das Quiltsandwich herstellt bzw. wie der Quilt eingefasst wird (Binding). Diese Dinge habe ich mir erst angesehen, als ich auch selbst so weit war – auf vielen amerikanischen Quilt-Blog-Seiten und bei Youtube.

Besonders hilfreich fand ich die Youtube Kanäle von iheartstitching und Missouri Star Quilt Company.

Hier seht ihr die Bilder vom Ergebnis. Weit entfernt von perfekt aber für mich mein erstes Erfolgserlebnis. Besonders gut gefällt mir die Zusammenstellung und die „zufällige“ Verteilung der Farben.

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Tatsächlich ist es gar nicht so einfach, kein Muster zu legen oder zu viele dunkle Farben auf einem Fleck anzusammeln.

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Die Stoffe sind überwiegend von Riley Blake Designs aus unterschiedlichen Serien und einige, die ich passend dazu fand. Die Stoffe habe ich bei Königreich der Stoffe gekauft, hier gibt es Riley Blake Stoffe immer zu absolut günstigen Preisen für deutsche Verhältnisse. Die Serien sind zwar alle etwas älter, aber das tut der Schönheit keinen Abbruch und Schätze, die an anderer Stelle ausverkauft sind kann man hier noch erbeuten.

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Mein Lieblingsstoff ist der mit dem roten Zick-Zack-Muster, den ich auch für das Binding genommen habe.

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Der Stoff ist aus der Linie „The Sweetest Thing“ von Zoe Pern.

Für die Rückseite habe ich einen einfachen Popeline Stoff in Natur genommen. Das Innenleben besteht aus einem günstigen Polyestervlies, das erstaunlich warm hält aber sehr leicht ist, was den Quilt gut transportabel macht.

Gequilted wurde mit dem Obertransportfuß in geraden Linien füßchenbreit neben den Nähten. In der ersten, hellgrünen Einfassung (Border) habe ich mit dem Stopffuß Freihandquilten im „Stippling“-Muster ausprobiert. Wie das geht, kann man sich in den Videos von Leah Day ansehen.

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Der Quilt wird ständig benutzt und wird immer weicher und kuscheliger. Wir nehmen ihn überall mit hin, auch in den Urlaub, er ist einfach so praktisch und da er so unperfekt ist habe ich auch keine Skrupel ihn auch mal auf die Wiese oder an den Strand mitzunehmen. Ich wasche ihn immer bei normalen Temperaturen und werfe ihn danach in den Trockner und er hat noch nichts an seiner Farbkraft verloren. Er hält auch noch ganz gut zusammen 🙂 .

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Wer mag kann ja einen Kommentar zu seinem Erstlingswerk hinterlassen und was besonders schön daran war.

Einen schönen und wenn möglich kreativen Tag wünscht Euch

Juchulia

PS: Auf zur Quilt Collection von Allie & Me design

Das (beinahe) schönste am Nähen – Stoffe kaufen.

Schöne Stoffe finde ich herrlich und es gibt Designer, die sich besonders durch ihre schönen Motive hervorheben. Beim Quilt nähen, werden ja meist unterschiedliche Stoffe zu einem Muster kombinert. Man kann das selbst machen und verschiedene Stoffe aussuchen, die sich gut ergänzen. So habe ich es bei meinem ersten Quilt gemacht.

Es gibt aber auch Stoffserien. Hier stellen Designer eine Serie zusammen mit Stoffen, die thematisch und farblich gut zusammenpassen und sich in einem Muster ergänzen.

Eine besonders schöne Serie ist für mich Wee Wander von Sarah Jane für Michael Miller.


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Das sind die Basisfarben mit dem Muster Nature Walk, besonders gut gefällt mir die Farbe „Turquoise“, ein intensives Hellblau.

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Auf diesem Muster sind Glühwürmchen zu sehen und die Gläser in denen sie gefangen werde und leuchten.

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Tree lights in Twilight und Rose.

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With the birds in Pink und Sea.

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Meandering in Seafoam.

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Meandering in Petal.

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Die Pferde von Summer Ride in White, Melon und Seafoam haben es meinen Töchtern besonders angetan.

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Von diesem Stoff habe ich gleich mehrere Meter gekauft und bei einem anderen Projekt (kommt noch) als Backing also als Rückseite für den Quilt benutzt.

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Sehr süß sind auch die so genannten Border Prints, bei denen sich das Muster an den Rändern des Stoffes befindet. Hier Summer Night Lights in Magenta.

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Summer Night Lights Twilight.

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Und das habe ich mit diesen schönen Stoffen angestellt. Bilder vom fertigen Quilt folgen später.

Herzliche Grüße

Juchulia

Bilder gehören dazu!

Da bin ich schon wieder. Ich lese selbst gerne Blogs, aber noch lieber schaue ich mir die Bilder an. Also hier ein paar Bilder meiner letzten Nähprojekte.

Diese Babyquilts habe ich für die Zwillinge von guten Freunden gemacht.
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Da es sich um Decken für Babys handelt, habe ich nur Bio-Stoffe und -Vlies verwendet.

Größe der Quilts: 97cm x 120cm.

Verwendet wurden Bio-Stoffe von Birch aus verschiedenen Stoffserien. Die Vlieseinlage ist Baumwollvlies aus kontrolliert biologischem Anbau. Die Rückseite ist Bio-Baumwoll-Sweatshirt-Fleece – sehr kuschelig. Gequiltet wurde auf meiner Haushaltsnähmaschine mit Obertransportfuß in Wellenlinien.

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Da es sich bei den Zwillingen um Jungs handelt, habe ich die Farbe blau als Rahmen gewählt.

Die Decken kamen super an und ich denke, dass sie auch viel genutzt werden. Man kann am Anfang die Babys darauf legen und spielen lassen und später als Zudecke für unterwegs nutzen oder zum Kuscheln auf dem Sofa oder oder… 🙂

Liebe Grüße

Juchulia

PS: Ab zur Quilt Collection von Allie & Me und zu Elefantenliebe